Namensauflösung

 

Allgemein

Windows 2000 findet für Namen von Teilnehmern im eigenen Segment immer die entsprechenden Adressen heraus - notfalls mittels Broadcast (Ein Rundruf, dem man sich als  "Heißt hier jemand station01?" vorstellen kann).

NETBIOS-Namen

NETBIOS-Namen sind die ganz normalen "alten" Windows-Rechner-Namen. Sie werden standardmäßig beim Zugriff auf Freigaben anderer Rechner oder beim Durchsuchen des Netzwerkes verwendet. Windows 2000 kann NETBIOS-Namen von weit entfernten Rechnern bei WINS-Servern anfragen. Adressen dieser Server müssen allerdings beim Client konfiguriert sein. Alternativ dazu kann die lmhost-Datei verwendet werden.

DNS-Namen

DNS-Namen sind die Rechnernamen, wie Sie aus dem Internet bekannt sind. Windows 2000 kann DNS-Namen von weit entfernten Rechnern bei DNS-Servern anfragen. Adressen dieser Server müssen allerdings beim Client konfiguriert sein. Als Alternative zur Serverabfrage gibt es die lokale HOSTS-Datei, in der eine Liste mit Namenszuordnungen steht.

Zusammenfassung

  • DNS bzw. die hosts-Datei lösen Host-Namen auf
  • WINS bzw. lmhosts-Datei lösen NETBIOS-Namen auf

Die lmhosts-Datei darf also nur NetBIOS-Namen beinhalten, die kennzeichnen sich insbesondere dadurch, dass sie keine Punkte enthalten und kürzer als 16 Zeichen sind.

DNS und WINS sind natürlich vor der Auflösung über die Dateien der Vorzug zu geben.

Reihenfolge der Namensauflösung

Die Namensauflösung geschieht in der Reihenfolge

  • Cache
  • WINS
  • Broadcast
  • lmhosts
  • hosts
  • DNS