USBUm USB als ganzes zu aktivieren, muss der USB-Hostcontroller aktiviert werden. Implementation von USB-Geräten
Busbetriebene Hubs können nicht an andere busbetriebene Hubs angeschlossen werden, wenn ein Gerät am sekundären Hub die volle Bandbreite von 12 MBit/s nutzt. Situation
Die Lösung ist hier den ersten USB-Hub mit dem System zu verbinden und den zweiten als sekundären Hub zu verwenden. Schließen Sie die Geräte mit 12 Mbit/s an den Haupthub und die mit 1 MBit/s an den sekundären Hub an. Ein interessanter Artikel zu der Problematik von USB-HUBs findet sich auch unter http://www.heise.de/ct/faq/result.xhtml?url=/ct/faq/hotline/03/23/01.shtml&words=USB%20Hub Ich möchte eine USB-Maus und ein USB-Modem über einen Hub an meinen PC
anschließen, aber es funktioniert nur jeweils ein Gerät. Sobald ich das zweite
einstecke, schaltet sich das erste ab. Alleine funktionieren sie sowohl direkt
am USB-Port des Mainboards als auch am Hub. Wie bekomme ich beide zum Laufen?
Ursache des Problems kann eine zu schwache Stromversorgung der
USB-Geräte sein. Obwohl die USB-Spezifikationen die Leistungszufuhr ganz exakt
regeln, halten sich nicht alle Hersteller daran. USB-Geräte und -Hubs können „Bus powered“ oder „Self powered“ ausgelegt
sein: Erstere beziehen elektrische Energie aus der 5-Volt-Leitung des
Universal Serial Bus, Letztere aus einem eigenen Netzteil oder Batterien.
Bus-powered Geräte dürfen maximal 500 mA Strom ziehen, was die
USB-Spezifikation als fünf Lasteinheiten definiert (eine davon entspricht
folglich 100 mA). Alle USB-Ports eines PC-Mainboards müssen jeweils mindestens
fünf Lasteinheiten liefern können, die USB-Buchse eines Notebooks aber nur
eine oder genau fünf. Weil es Bus-gespeiste USB-Geräte gibt, die im Betrieb über 100 mA Strom
benötigen, müssen alle USB-Geräte einerseits einen Standby-Modus beherrschen,
in dem sie weniger als 100 mA aufnehmen. Andererseits müssen sie sich vom Host
aus ein- und ausschalten lassen, falls ihr Leistungsbedarf zu groß für den
Port ist, an dem sie angeschlossen sind. Genau hier könnte die Ursache des geschilderten Problems liegen: Das
Betriebssystem schaltet jeweils ein Gerät ab, weil beide zusammen mehr als die
vom Port bereitgestellte Leistung benötigen. In solchen Fällen müsste ein
USB-Hub mit eigenem Netzteil Abhilfe schaffen. Das ist auch die einzige
Lösung, um an manchen Notebooks Bus-gespeiste Geräte in Betrieb zu nehmen. Es
gibt auch Hubs mit Batterien. Bei Mainboards mit vier oder mehr USB-Ports kann es helfen, andere
Buchsen auszuprobieren: Oftmals wird jeweils ein Buchsenpaar über einen
gemeinsamen Leistungsbegrenzer abgesichert, sodass sich an einem der Ports
alleine auch mehr als 500 mA entnehmen lassen. Außerdem sind Buchsenpaare
meist mit demselben USB Root Controller verbunden, teilen sich also dessen
Transferleistung. Aktuelle Chipsätze haben mehrere (bis zu vier Lowspeed-/Fullspeed-
und einen HiSpeed-)Controller. Manchmal liegt die Fehlerquelle auch bei schadhaften oder minderwertigen Kabeln oder Kontaktproblemen. Außerdem können BIOS, Treiber und das Betriebssystem selbst störenden Einfluss ausüben - Updates und Patches sind Pflicht. Bei älteren PCs mit langsamen Prozessoren reicht in seltenen Fällen die Rechen- oder PCI-Transferleistung nicht aus; vor allem bei isochronen Transfers (Beispiel: USB-Adapter für ISDN oder Sound) kommt es dann zu Aussetzern und Stabilitätsproblemen.
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